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An höchster Stelle des
mittelalterlichen Stadtkerns, am Obermarkt, erhebt sich
die seit alters her so genannte Oberkirche. Weit
verbreitet ist auch die Bezeichnung "Eichsfelder
Dom", womit ausgedrückt wird, daß es sich bei
diesem Gotteshaus um eines der größten und zugleich
schönsten und eindrucksvollsten im Eichsfeld handelt.
Die katholische Pfarrkirche ist neben dem
Rathaus eines der ältesten Bauwerke Duderstadts. Mit der
Errichtung des imposanten Westwerks wurde bereits 1240
begonnen. Der breit angelegte Unterbau der Doppeltürme
mit seinen Wimpergen (Spitzgiebel) und dem prächtigen
Portal sind unverkennbare Merkmal der Frühgotik.
Das Kircheninnere trägt spätgotische Züge.
Das Mittschiff wird von einem Netzgewölbe mit 52
Schlußsteinen abgeschlossen.
Die Ausstattung ist reichhaltig und sehr
wertvoll: Flügelaltar (um 1500), Heilige Sippe (16.
Jh.), barocke Taufe (1694) und übergroße
Pfeilerfiguren, romanisches Reliquienkreuz aus
ottomanischer Zeit, Gildeleuchter (17. und 18. Jh.),
gotische Kanzel, bedeutende Orgel, ursprünglich Barock
(1733-35).
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